Ernährungsberatung

Eure Nahrung sei eure Medizin.
Eure Medizin sei eure Nahrung.

Paracelsus

Vollwerternährung oder Trennkost, Diät oder Fastenkur? Die Angebote sind vielfältig, oftmals teuer und sehr oft wenig sinnvoll. Eine vernünftige Ernährungsberatung sollte die individuelle Konstitution, persönliche Vorlieben und jahreszeitliche, sowie regionale Aspekte beachten. Die Traditionelle Chinesische Diätetik, wichtiger und grundlegender Teil der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), teilt Nahrungsmittel nach Qualitäten und somit Wirkungen auf den Organismus ein. Aufgrund des Entsprechungssystems der 5 Wandlungsphasen kann man dann seine Nahrung typgerecht, jahreszeitlich korrekt und darüber hinaus auch in Bezug auf chronische Krankheiten oder Anfälligkeiten zusammen stellen.


Beispiele

Weitere Themen einer Ernährungsberatung: Das Frühjahrsangebot | Nahrungsergänzung
Lebensmittelzusatzstoffe

Beispiele

Im Frühjahr kann es zu so genannten Winderkrankungen wie Erkältungen kommen, denen man mit Frühlingszwiebeln, Ingwer, Stangensellerie, Lauch und anderen entsprechenden Nahrungsmitteln vorbeugen kann. Da sich im Winter viele Substanzen im Körper angelagert haben, sollte man wärmende bis heiße Gemüse und Gewürze zu sich nehmen, die dann zum Abbau des Winterspecks und zur Reinigung des Körpers beitragen. Dazu eignen sich u.a. Chillies, Paprika, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Schnittlauch und Fenchel. Auch der bei uns heimische Löwenzahn passt gut in dieses System. Entsprechend der Dynamik des Frühjahres sollte man sich viel bewegen.

Im Sommer gibt es durch die Hitze eine Tendenz zur Schmälerung der Körpersäfte, was zu Unruhe, Durst, gestörtem Wasserlassen oder Verstopfung führen kann. Man sollte also kühlende = erfrischende und die Säfte stützende Nahrungsmittel vorziehen. Dazu gehören besonders Reis, Dinkel, Salate, Gemüse, saftiges Obst wie z.B. Wassermelone für sehr heiße Tage und Frischkäse, Joghurt und Tofu. Müsli ist trotzdem in kalter Form nicht empfehlenswert. Mäßige Bewegung und Ruhepausen in der Mittagszeit sollten eingehalten werden.

Im Herbst sammeln wir die Kräfte und Vorräte für den Winter, es ist die Zeit des Metalls und damit der Lunge. Zur Vorbeugung gegen grippale Infekte und Husten, sollte man die Lunge mit Nüssen, Samenkernen und besonders mit Mandeln stützen. Jahreszeitliche Gemüse wie Chinakohl, Kürbis, Karotten und Auberginen passen ebenfalls sehr gut. Man sollte möglichst warme Gerichte zu sich nehmen, z.B. Obst als Kompott, damit genug Verdauungsenergie bereit gestellt wird. Mäßige Bewegung und mehr Schlaf als im Sommer sind nötig.

Um unsere Kräfte im Winter zu erhalten, dabei aber nicht zu sehr anzulagern, sollten wir Nahrungsmittel bevorzugen, die die Niere stärken und dynamisierend , d.h. erwärmend wirken. Dazu dienen Kohlsorten, Walnüsse, Fenchel, Hammel- und Hühnerfleisch und Gewürze wie Zimt, Ingwer und Kardamom. Ausreichend
Ruhe und wärmende Nahrung lassen uns gut über den Winter kommen.

Weitere Themen einer Ernährungsberatung

Die Belastung durch Lebensmittelzusatzstoffe, Belastungen mit Umweltschadstoffen und eine kleine Warenkunde sollten besprochen werden. Was haben Fertigprodukte und Diätprodukte mit Übergewicht zu tun? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Phosphaten und Hyperaktivität oder Lernblockaden? Diese Themen sind immer wieder Bestandteil von Beratungen.



Das Frühjahrsangebot

Ich biete ambulantes Fasten für Einzelpersonen oder Gruppen ab 3 Personen an. Eine Fastenkur dient der Reinigung des Magen-Darm-Traktes, der Entschlackung und Vitalisierung des Körpers und der Gewichtsreduzierung. Ein positiver Nebeneffekt ist die geistige Leistungssteigerung und eine oftmals erzielte Ernährungsumstellung von Dauer. Mein Programm umfasst je eine Beratung/ ein Gruppengespräch zur Vorbereitung des Fastens, während der 10tägigen Kur und zum Abfasten. Außerdem erhalten Sie einen Fastenbegleitbogen, Bittersalz zum abführen und wenn nötig Blutdruck- und Urinkontrollen. Eine telefonische
Betreuung bei Befindlichkeitsstörungen ist im Preis enthalten.


Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzungen wie Multivitamin- oder Mineralstoffpräparate, aber auch Spurenelemente und viele andere Nahrungsbestandteile, sind in Mode gekommen. Nicht selten hört man, dass dieser und jener Inhaltstoffe eines Gemüses oder unseres Rotweines sehr gesund sei und vor Krebs oder anderen Angstkrankheiten schütze. Dabei spielen unübersichtlich viele und nicht immer korrekte Studien eine Rolle und deren Ergebnisse werden dann in der Werbung geschickt zur Absatzsteigerung genutzt. Der Markt für diese Präparate ist schon riesig, wird aber noch ergänzt durch die Nahrungsergänzungen, die wir alle fast unfreiwillig zu uns nehmen.

Viele Lebensmittel werden mit Kalzium, Jod, Karotinoiden, Vitaminen und anderen gesunden Zutaten versehen und dann als besonders gesund angepriesen. Aber wie sieht es denn aus mit unserer Ernährung? Haben wir wirklich Mangelerscheinungen, die eine Nahrungsergänzung sinnvoll machen? Und wie stelle ich überhaupt fest ob mir Folsäure, Vitamin C oder Kalzium fehlen? Und wie gesund sind Nahrungsergänzungen wirklich, z.B. wenn es sich um synthetisch hergestellte an Stelle von natürlichen Stoffen geht und wenn wir einfach zu viel davon zu uns nehmen?

Diese Fragen sollten mit einem Behandler geklärt werden bevor man Nahrungsergänzungen in größeren Mengen oder über einen langen Zeitraum hinweg einnimmt. Entsprechende Themenabende, Vorträge oder Gesprächskreise werden über meine Praxis angeboten. Siehe Veranstaltungen 


Lebensmittelzusatzstoffe

Unsere Gesetzgebung lässt schon sehr lange sehr unterschiedliche und nicht immer nur gesunde Lebensmittelzusatzstoffe in unseren Lebensmitteln zu. Die EU hat dann noch zu einer Erweiterung der zugelassenen Stoffe geführt und so ist die Liste der so genannten E-Nummern mittlerweile sehr lang geworden.

Diese Liste ist im Internet unter Stichworten wie Zusatzstoffe oder E-Nummern-Liste zu finden. Kritische Anmerkungen zu den einzelnen Stoffen findet man weniger bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und auf den Seiten des Verbraucherschutzes. Kritische Seiten sucht man  z.B. unter dem Begriff Zusatzstoffe-Mehlbehandlungsmittel.

Es gibt mittlerweile sehr viele Fertigprodukte zu kaufen, die nur noch erhitzt werden müssen. Es ist klar, dass diese Produkte Zusatzstoffe zur Stabilisierung ihrer Eigenschaften benötigen. Aber auch handelsübliche Teigwaren enthalten eine ganze Menge Zusatzstoffe und eine weniger bekannte Tatsache ist die Verwendung von Natamycin zur Käsebehandlung. Dieses Antibiotikum verhindert Schimmelbildung an der Rinde und wird bei vielen Sorten eingesetzt. 

Auch wenn viele Lebensmittelzusatzstoffe als unbedenklich eingestuft werden, ist ihr Verzehr trotzdem nicht gesund. Als Homöopath weiß man zudem um die große Wirkung kleiner und kleinster Mengen. Für den physikalischen Bereich schlage man den so genannten Petkau-Effekt nach.

Weitere Informationen bekommen Sie, wenn Sie eine entsprechende Veranstaltung in meiner Praxis besuchen.